Kapitel 06 - Die Kraft der Liebe

Titel: Die Kraft der Liebe
Original: Männer Mangel
Datum: 20.01.1998
Überarbeitung: 13.10.2015
Art: Magical Girl, Fantasie

Sprache: Deutsch


 Diesesmal landeten die Krieger am Rande der Stadt, versteckt hinter einen kleinen Wald.
Nadja schaute neugierig auf die Strassen. Überall liefen Frauen. Es waren keine Männer oder Kinder zusehen. "Vielleicht sind wir in einer Welt der Amazonen?", flüsterte Anna. "Egal wo wir sind, am besten warten Susi und Chico erstmal hier und wir schauen uns um." Chico wollte grade protestieren als Susi ängstlich seine Hand nahm. "Wir sind Kriegerinnen.", flüsterte Amy ihn leise ins Ohr, als sie dann zusammen mit den anderen Richtung Strasse ging. Chico schaute ihr hinterher. "Ja, starke Kriegerin.", dachte er dabei mit einen lächeln.
Schnell gelangten die Mädchen in eine Einkaufspagate. In den Schaufesterläden waren nur Weibliche Puppen. Auf Bildern waren ebenfalls nur Weibliche Personen aufgezeichnet. Überall wo sie hinblickten, es war alles für Frauen ausgerichtet, nichts war für ein Kind oder Mann geeignet.
Vor einen kleinen Buchladen blieb Nadja stehen. "Warum der Mann unser Feind ist.", lass sie die Überschrift eines Buches. Auch Monika nahm ein Buch in die Hand. "Kinder, die Sklaventreiber jeder Frau." Sie fanden einige Bücher mit ähnlichen Titel. "Na ihr Lieben, etwas interessantes gefunden?", fragte eine ältere Damen die Mädchen. Alle samt, vertieft in die Bücher, schauten die ältere Dame verwundert an. "Heute gibt es ja nur noch solche Bücher, warum Männer und Kinder jede Frau unterdrücken. Damals sah das ganz anders aus, da fand man selbst in Zeitschriften Artikel darüber wie man seine Beziehung rettet oder sein Kind erzieht.", plapperte die Alte einfach los und nahm den Mädchen dabei die Bücher aus der Hand und legte sie zurück. "Was ist passiert?", fragte Anna, kaum hörbar. Die Alte, sortierte in aller ruhe die Bücher, zupfte an jedes herrum und sagte dabei:" Es fing mit einer TV Serie an. Eine taffe Frau, wirklich. Anfangs fand ich sie auch gut, sie sprach den Frauen aus der Seele. Beruf und Ehe, dass passt nicht und recht kein Kind dazu. Es klang logisch was sie sagte. Alles machte ein Sinn, wir Frauen waren unglaublich stark, aber all die Jahre unterdrückten uns die Männer. Warum? Weil sie uns mit den Kindern erpressen konnten. Der Hass auf die Männer stieg von Sendung zu Sendung. Selbst die glückliche Beziehung zerbrach an den Worten dieser Frau. Es musste etwas getan werden, etwas womit keine Frau mehr unter Druck gestellt werden kann. Die Kinder waren das einzigste was ein Mann einer Frau nehmen kann, also brachten die Frauen alle Kinder in eine Einrichtung wo sie sicher waren, sicher vor ihren Väter. So hatten die Männer kein Druckmittel mehr und die Frau konnte ihre stärke zeigen. Doch die Väter ließen nicht locker, versuchten immer wieder in die Einrichtung zu gelangen und die Kinder zu hohlen. Ich persönlich glaube ja, weil sie ihre Kinder liebten und vermissten, aber diese Frau aus den Fernseher behauptetet, dass sie damit ihre Frauen wieder unterkontrolle nehmen wollten, sie wieder einsperren konnten. Also mussten die Männer ebenfalls weg." Die alte Dame wischte sich eine Träne weg und sprach weiter. "Ich hatte auch einen Mann. Ein ganz netter. Ich hatte nicht das Gefühl gehabt das er mich unterdrücken wollte, aber sie nahmen ihn trotzdem mit." "Das ist ja schrecklich.", sagte Anna mitfühlen. "Das lächerliche dabei ist, dass die Frauen glauben das es nun besser ist. Angeblich vermissen sie ihre Männer und Kinder nicht mehr. Aber ich weiß das es anders ist. Man braucht nur in ihre leeren Augen sehen."
Anna schaute sich um und blickte einer Frau direkt in ihre Augen. "Ich vermisse mein Kind so sehr, es müsste inzwischen die ersten Schritte machen.", hörte sie plötzlich die Stimme der Frau in ihren Kopf. Erschrocken ging sie ein Stück zurück, verwundert schauten die andern sie an. "Wir müssen zurück zu meiner Schwester!", sagte sie verzweifelt.
Zurück am Rande der Stadt sahen sie weder Susi noch Chico. Verzweifelt rief Anna ihre Schwester. Und wirklich, sie antwortetet ihr. Sie gingen einen Stück in den Wald hinein und fanden Susi hoch oben in einen Baum versteckt. Die Mädchen halfden ihr hinunter und Anna nahm ihre Schwester glücklich in die Arme. "Was machst du da und wo ist Chico?", fragte sie sie und bemerkte ihr zittern. "Chico hat mich auf dem Baum versteckt, als wir jemanden hörten. Es waren Frauen, die wie unter Hypnose wirkten. Sie haben Chico mitgenommen." Die Mädchen sahen sich ängstlich an. "Wohin?", fragte Amy, die große Angst um ihren Freund hatte. Susi zeigte ins Zentrum der Stadt, wo sich das höchste Gebäude befand. "Der Sender!"
Die Mädchen warteten die Nacht ab um in den Sender zu gelangen. Es war ein leichtest, den das Gebäude wurde nicht überwacht. Sie suchten Etage um Etage, doch sie fanden Chico nicht. Als sie im obersten Stockwerk in einen Art Wartezimmer gelangten, ging das Licht plötzlich an. Alle Fernseher schalteten sich an und die TV Serie der Frau von dem die Alte sprach, begann.
Leider war kein Ton eingeschaltet, aber auf die Bühne wurde plötzlich Chico in einen Käfig hineingebracht. "Oh nein!", rief Amy. Auch andere Männer waren auf der Bühne und die Frau erschoss unter klatschen der Zuschauer einen nach den anderen.
Die Mädchen rannten los, öffnete jede Tür, bis sie endlich im Studio gelangten.
"Aufhören!", schrie Amy. Im Studio wurde alles still, alle Augen blickten zu ihr.
"Passt auf, diese Frau ist ein Monster!", schrie Chico. Die Frau sah ihn böse an. "Monster?", sagte sie. "Habt ihr gehört? Er sagte ich wäre ein Monster!", sprach sie zu den Zuschauer. "Das einzigste Monster was ich hier sehe ist die Männliche Kreatur!". Die Frauen applaudierten ihr zustimmen. "Ich kenne dich, du Monster!", schrie Chico sie an. Sie ging zu ihn. "So? Und woher?" Chico lächelte. "Ich weiß das du die schwarze Witwe bis und um Planet um Planet dein Netz des Hass und Todes zu spinnst." Erschrocken schritt sie zurück, doch dann trat sie gegen Chicos Käfig. Die Mädchen nutzen ihre Chance und verwandelten sich.
"Schützt  eure Mutter!", schrie das Monster als die Mädchen sie Angriffen. Wie in Hypnose standen die Frauen im Studio auf und fingen an die Mädchen anzugreifen. "Was sollen wir nur machen?", fragte Monika verzweifelt. Chico packte Anna an die Schulter. "Nur du kannst sie retten. Du hast die Macht der Liebe." Anna schaute ihn an, sie war die Nachkommen der Venus und in ihr schlummerte die Kraft der Liebe, aber wie sollte sie das einsetzen. Über ihre Wangen liefen plötzlich Tränen, sie wusste nicht wie sie helfen soll. "Anna!", hörte sie plötzlich ihre Schwester rufen. "Susi?" Annas Herz klopfte laut als sie ihre Schwester in mitten der Menge sah. Sie musste ihre Schwester schützen, das war ihr einzigster Gedanken. "Nicht so schnell!", sprach das Monster, die bemerkte was vor sich ging. Sie packte Susie und verwandelte sich eine riesige Spinnen ähnliche Kreatur. "Es war ein leichtes diese Frauen auf der Welt zu manipulieren. Nur dumm das die Kinder und Männer ansscheint immun gegen mein Zauber waren." sagte das Monster und schaute Anna an. Anna wollte die Hände ihrer Freundinnen greifen, doch sie bemerkte das diese nun ebenfalls unter einer Art Hypnose standen und sie boshaft ansahen. "Freunde?", flüsterte sie leise, als diese sie dann Angriffen. Das Spinnenmonster sah ihnen genüsslich zu. "Nicht!", schrie Susi und biss das Monster in die Hand. Vom Schmerz lies sie Susi los. Sie flog hart auf dem Boden. "Susi!", schrie Anna, doch ihre Freundinnen drückten sie zu Boden. "Denk an die Kraft der Liebe!", rief ihr Chico zu, der hilflos zusehen musste.
"Die Kraft der Liebe!", sprach Anna ihn nach. Dann schaute sie ihre Freundinnen an. "Ich weiß, dass ihr mich eigentlich nicht bekämpfen wollt. Wehrt euch gegen den bösen Zauber!"
Anna fing an zu glühen und rief in den Gedächtnis der Mädchen ihre wunderschöne gemeinsame Zeitzurück. Die Mädchen erinnerten wie sie sich kennenlernten, wie sie gemeinsam gegen das Böse kämpften, wie sehr sie sich Liebten. Der Bann brachte und sie wurden wieder normal. Auch die Frauen im Studio fingen an sich zu erinnern. An ihre Väter, Brüder, Freunde, Ehemänner und Kindern. Verzweifelt darüber was sie getan haben, brachen sie zusammen.
Das Monster stand nun da, ohne Schutz. "Wagt es garnicht!", brüllte es die Mädchen an, aber zu spät, gemeinsam griffen sie es an und vernichteten es mit einen Schlag. Befreit war nun die Welt vom Netz der Spinne.
Von einem Berg aus, sah Anna auf das Leuchten der Stadt hinab. Sie spürte die Liebe der Menschen und auch ihr Angst, aber sie war Zuversichting das alles wieder gut wird.
"Und Luni, hast du eine Spur zum schwarzen Kristall?", hörte sie Nadja sagen. "Leider nicht.", sprach der Hase. "Dann lasst uns weiter gehen, in das nächste Abenteuer." 



Randnotiz:

13.10.2015
Lange ist es her, dass ich zuletzt etwas an der Überarbeitung der Story gemacht habe. Ich weiß auch nicht was mich daran abgehalten hat, besonders weil diese Story grade mal drei Seiten besitzt. Ja, es waren wirklich nur drei Seiten! Eigentlich bestand die Story nur aus ein hin und her der Dialoge. "Wo sind wir?" "Wo sind die Männer?" bla bla ... Eine wirkliche Antwort gibt es im Original nicht, auch nicht warum das Monster das ganze macht. Und warum kennt Chico das Monster? Ich musste wirklich unglaublich viel dazu dichten. Ein nachteil ist es wirklich manchmal wen man Uralte Geschichten überarbeitet, denn hier kann ich einfach nichts nachvollziehen.
Das einzigste was mir beim lesen dieser Story einviel war, das ich total Beindruck von der Serie "Sliders" war und von der Folge wo es ein Mangel an Männer gabst, weshalb ich unbedingt etwas ähnliches schreiben wollte. Naja, gelungen ist es mir nicht wirklich auf drei Seiten. 

Mein Kommentar von damals war:
Diese Geschichte ist mir nicht so gelungen, weil ich sie so machen wollte wie in der Serie.

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