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Kapitel 05 - Dimensionsreisen

 Titel: Dimensionsreisen
Original:
Datum: 18.01.1998
Überarbeitung: 
Art: Magical Girl, Fantasie

Sprache: Deutsch


Vier Tage ist es her das die Mädchen dass Monster vernichten konnten, doch Tobias Zustand ist noch immer nicht besser. Im gegenteil, er brach in Nadjas Arme zusammen und liegt seit dem im Komma. Die Ärzte können sich sein Zustand nicht erklären und keine Behandlung schlägt bei ihn an.
Verzweifelt sitzen die Mädchen an Tobias Bett. "Nadja, willst du nicht mal nach hause gehen und dich etwas schlafen legen?", fragte Monika und streichelte dabei den Kopf ihrer Schwester. "Schon okay," antwortet sie. " Ich will hier bleiben, falls er aufwacht." "Und was ist wenn er nie mehr aufwacht?", flüsterte Anna und Nadja sah sie mit einen Eiskalten Blick an. "An so was solltest du nicht mal denken! Tobias wird es schaffen!"
"Aber natürlich!", hörte man plötzlich aus Monikas Tasche. Luni war darin versteckt, da im Krankenhaus keine Tiere durften, aber sie musste Tobias Zustand im Auge abhalten, denn niemand würde ihnen von dem Monster und den Energie Verlust glauben.
" Ist dir eingefallen wie man Tobias Leben retten kann?", fragte Nadja mit voller Hoffnung. "Ja, aber wir müssen weit dafür Reisen." "Wohin?" "In eine andere Welt, in einer anderen Dimension." Lunis Augen blitzten. "Was meinst du damit?", fragte Anna und schaute sie unglaubwürdig an. "Ursprünglich war der Ring von Tobias ein Dimensionspringer. Ich habe ihn nur umgebaut für ihn, da ich dachte, dass wir ihn niemals benötigen würden." "Aber selbst wenn du ihn wieder zurück baust, was nützt das uns?", fragte Monika und sie schaute sich dabei Tobias Ring genauer an. "Hier in dieser Welt können wir nichts tun. Aber es wurde vor den Krieg gegen das Böse ein magischer Kristall versteckt. Er wandelt seit dem von Dimension zu Dimension. Finden wir diesen Kristall, kann dieser Tobias seine Energie wieder geben und er ist dann wieder wie vorher." "Na dann, worauf warten wir dann?", sagte Nadja und nahm dabei ihrer Schwester den Ring weg und reichte ihn Luni. "Und wie kommen wir wieder zurück?", fragte Anna besorgt, die nicht viel von diesen Plan hielt in eine andere und unbekannte Dimension zu reisen. "Der Ring speichert alle Daten, ich brauche sie nur raus suchen und in null kommer nichts sind wir wieder hier."
"Wenn es dir zu gefährlich ist, dann bleibe hier. Wir verstehen das.", sagte Nadja zu Anna, die ihre Angst spürte. Anna ballte ihre Hände. "Nein, ich lasse euch nicht in Stich!"
In wenigen Minuten hatte Luni den Ring wieder in seinen vorherigen Ursprung zurück gebaut, nun fehlte nur noch einen träger. "Aber es darf keine Kriegerin sein, muss jedoch die DNA eines in sich tragen.", erklärte Luni ihnen. "Soll das ein Witz sein? Wie soll das gehen?", fragte Monika. "Irgendein Verwandter vielleicht?" In diesen Augenblick stürzte sich Susi aus den Schrank und setzte sich den Ring auf. Sie hatte sich die ganzen Tage darin versteckt und sich alles mit angehört, nun wollte sie ihnen helfen. Kaum hatte sie den Ring aufgesetzt, fing er ach schon an zu Leuchten. Die Mädchen schrien: "Nicht!" und stürtzten sich auf Susi. Plötzlich wurde alles hell und die Mädchen konnten nichts mehr sehen, dann war alles finster um sie herum. Sie brauchten einen Moment bis sich ihre Augen wieder gewöhnten und sie merkten erst dann, dass sie nicht mehr im Krankenhaus waren, sondern mitten auf der Straße.
"Bis du verrückt, Susi?", schrie Anna ihre kleine Schwester an, die sie nur mit offenden Mund anstarrte. "Wo sind wir?", fragte Monika und schaute sich um.
Es sah noch aus wie ihr zu hause, doch irgendwie anders. Es war mitten am Tag und es war so finster wie die Nacht. Die Häuser schienen verlassen, z:um teil war einige nur noch Ruinen.
"Wir sind in der ersten Dimension.", flüsterte Luni. "Und wie geht es weiter?", fragte Nadja. Doch Luni konnte ihr nicht antworten, denn plötzlich ertönte ein Ohren betäubender Ton, was einen fast das Trommelfeld platzen lies. Sie mussten sich alle die Ohren zuhalten und bemerkten dabei nicht die Gefahr. Als Nadja aufschaute sah sie es, Monster! Es waren Monster wie dieses was sie vernichten haben und sie schienen auf der suche nach Menschen zu sein. Noch bevor sie reagieren konnte, kamen zwei Gestalten von hinten auf sie zu und packten Nadja. Aufmerksam davon, folgten auch die anderen die Gestalten in einer der alten Ruinen. Die Gestalten stopfte ihnen etwas in die Ohren, womit sie den Ton nicht mehr hören konnten. Im Schein des Mondes erkannte dann Luni wem sie eigentlich vor sich hatte. Und auch die Mädchen erkannten ihre Kleidung. "Wie kann das sein?", fragte sich Luni. Auch die fremde Person erkannte wem es vor sich hatte und zeigte mit voller Stolz auf ihren Ring. Die Mädchen lächelten und zeigten ebenfalls ihre Ringe. Im Staub der Ruine schrieb die fremde Person dann ihren Namen. "Amy" Und dann zeigte sie hinter sich, dass sie dort weiter laufen müssen. Die Mädchen folgten Amy, bis unter der Erde. Dort hörte man den Ton nicht mehr und man konnte wieder hören.
"Ich wusste nicht das es noch mehr Krieger gibt, woher kommt ihr?", fragte Amy sie sofort. "Aus einer anderen Dimension." "Haben die Monster bei euch auch die Macht?", fragte sie die Mädchen. "Nein, aber ein Freund von uns wurde von einem Monster die Energie geraubt und wir sind daher auf der suche nach dem Kristall.", antwortet Nadja. "Ein schwarzer?", fragte der fremde Mann plötzlich. "Ja, aber woher..." "Und euer Hase kann sprechen, nicht wahr?", unterbrach er plötzlich Nadja. "Amy, dass ist unsere Chance hier weg zu kommen!" "Chico, dass sind auch Krieger und vielleicht können wir nun jetzt die Monster vernichten.", gab sie ihren Freund als Antwort, aber dieser schüttelte nur den Kopf. "Unsere Welt ist verloren." "Wir könnten es aber versuchen.", mischte sich Monika ein, doch sie bereute ihre Worte als sie Chicos Blick sah.
"Egal wieviel Krieger noch kommen, es sind zu viele Monster um sie auf zu halten. Doch mit Hilfe des Kristall, könnten wir alle auf einmal los werden. "Woher weiß du das alles?", fragte Luni. "Weil ich eins zur Bösen Macht gehörte." Alle sahen ihn erschrocken an, doch Amy stellte sich schützen vor ihn. "Das ist lange her und außerdem gab er mir diesen Ring von meinen Vorfahren." "Okay,", sagte Luni. "Lass uns in die nächste Dimension reisen und wenn wir den Kristall finden, retten wir erst Tobias und dann eure Welt." "Einverstanden!"
Alle stellten sich um Susi und sie setzte den Ring erneut auf.




Randnotiz

 Irgendwie fiel es mir diesmal schwer diese Geschichte zu überarbeiten.
Sie ist auch wieder ganz anders geworden wie im Original. Denn dort wurde die Welt von den Bösen befreit, aber ich finde es langweilig wenn es immer gut aus geht und habe mir daher einen anderen Verlauf überlegt.



Mein Kommentar von damals war:
 Diese Geschichte habe ich geschrieben, weil ich eine Serie auf RTL um 15:15 Uhr gesehen habe. Sie handelt von Leuten die in fremde Dimensionen reisen und nicht mehr in ihre Dimension kommen.

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