Direkt zum Hauptbereich

Posts

Das perfekte Bild - Wach auf Mami!

„Ich hab es geschafft!“, ruft der kleine Junge und hält sein Werk stolz hoch in die Luft. Die Finger noch voller Farbe, doch keine Linie hat er übermalt. Stunden hat er daran gesessen und bei jeden Fehler neu begonnen. Perfekt musste es! Um ihn herum stapelte sich Papierknollen und Schnipseln. Betrübt sah er auf sie hinunter und holte dann ganz schnell das Kehrwerk. Sorgfältig macht er alles sauber, kein schnipseln noch so klein lies er liegen. Den Tisch wischte er auch gründlich ab und legte die Stifte alle wieder an seinen platz. Dann nahm er sein Bild und klopfte an die Schlafzimmertür seiner Mutter. Ganz zögerlich und zaghaft, denn er wusste sie ist noch böse auf ihn. Die Mutter sagte kein Ton, doch er wusste genau mit diesem perfekten Bild, da kann sie nicht mehr böse auf ihn sein! Vorsichtig öffnet er ihre Tür und flüstert ganz leise „Mami bis du wach?“, doch sie regte sich nicht. Die Vorhänge waren noch immer zu gezogen, nur ein kleiner Lichtstrahl kam von draußen herein, anso…
Letzte Posts

Kindermuseum MACHmit!

Ein Museum extra für Kinder, wo man auch schon mit den Kleinsten hingehen kann, genau das sucht man doch als Eltern. Hier kann ich jeden wärmsten das MACHmit Museum(Senefelderstr. 5/6; Berlin 1043/) empfehlen! Mit einen Eintrittsgeld von 5,50 Euro oder für 2 Erwachsenen und 3 Kinder 20 Euro wird so einiges Geboten.
Die Ausstellung ändern sich von Zeit zu Zeit, doch das Angebot bleibt immer gleich. Hier wird Anfassen und mitmachen nämlich groß geschrieben.
Kurz vor Weihnachten durften wir die Ausstellung "geboren und Willkommen" bewundern, wo es darum ging woher eigentlich ein Baby herkommt, wie es in den Verschiedenen Kulturen von der Familie Willkommen geheißt wird und/aber auch wie so ein Baby überhaupt entsteht. Neben vielen Fotos und Videos gab es auch eine Art Hohle zum reinklettern, was einem das Gefühl der Gebärmutter nachempfinden soll. Eine Wanne voller Erbsen, worin Babys in einigen Kulturen geboren wird. Auch interessant für die Kinder war das Frühchen-bett und d…

(Review) Böser Engel

Titel: Böser Engel
Autor: Timothy Carter
Seitenanzahl ca. 272

Verlag:Knaur.
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-426-50698-1






Klappentext
Ein Donnerschlag ertönte, und der Gestank nach Fliesenreiniger breitete sich aus. Wesen wie Fon Pyre riechen nicht nach Schwefel, sondern nach Reinigungsmittel. Warum, ist mir ein Rätsel.
"Du schon wieder", sagte der Dämon missmutig.

Es ist nicht leicht, ein Außenseiter zu sein - aber Stuart bleibt als einzigem schwulen Teenager in einer streng religiösen Kleinstadt wenig übrig. Immerhin ahnt das bibelfeste Volk nicht, das Stuart einem ungewöhnlichen Hobby nachgeht: Er beschwört regelmäßig einen kleinen, übellaunigen Dämon, um ihn über Gott und die Welt auszufragen. Das geht so lange gut, bis eines Tages ein Engel in der Stadt auftaucht ...



Mein Fazit dazu ... 
Auch wenn die Geschichte über die Bibel, Engel und Dämonen handelt, man wird nicht komplett mit dem Thema Religion zugetextet. Im gegenteil, es bleibt alles sehr nüchtern und lässt nur soviel von G…

Vermissen, Trauer, Allein...

Schmerzliche Erinnerung

Es ist jetzt 13 Jahr her als die Katastrophe passierte, aber ich kann mich an diesen Tag erinnern als ob er gestern gewesen wäre. Ich war noch ein kleiner Junger und mit meiner Mutter beim Einkaufen als es passierte. Man hörte einen großen Knall. Meine Mutter hatte mich sofort an sich gedrückt, ihren Körper schützen um mich geschlungen. Alles war ungewöhnlich still. Man spürte die Ahnungslosigkeit der anderen, auch in den Augen meiner Mutter sah ich Verwirrung als ich kurz zu ihr hoch schaute. Dann hörte man die ersten tuscheln, irgendwas mit einer Bombe, der erste Gedanke den man nach einen solchen Knall vermutet. Einige gingen zum Fenster, in der Hoffnung draußen etwas zusehen. Andere taten als ob nichts wäre und fuhren mit ihren Einkauf weiter. Wieder andere blieben einfach stehen und schauten sich verwirrt um. Meine Mutter hielt mich weiter im Arm und führte uns langsam in eine kleine Ecke vom Laden. Ich verstand den Grund in diesen Moment nicht, den es schien doch alles in Ordnu…