Freitag, 17. Februar 2017

Kindermuseum MACHmit!


Ein Museum extra für Kinder, wo man auch schon mit den Kleinsten hingehen kann, genau das sucht man doch als Eltern. Hier kann ich jeden wärmsten das MACHmit Museum (Senefelderstr. 5/6; Berlin 1043/) empfehlen! Mit einen Eintrittsgeld von 5,50 Euro oder für 2 Erwachsenen und 3 Kinder 20 Euro wird so einiges Geboten.
Die Ausstellung ändern sich von Zeit zu Zeit, doch das Angebot bleibt immer gleich. Hier wird Anfassen und mitmachen nämlich groß geschrieben.

Kurz vor Weihnachten durften wir die Ausstellung "geboren und Willkommen" bewundern, wo es darum ging woher eigentlich ein Baby herkommt, wie es in den Verschiedenen Kulturen von der Familie Willkommen geheißt wird und/aber auch wie so ein Baby überhaupt entsteht.
Neben vielen Fotos und Videos gab es auch eine Art Hohle zum reinklettern, was einem das Gefühl der Gebärmutter nachempfinden soll. Eine Wanne voller Erbsen, worin Babys in einigen Kulturen geboren wird. Auch interessant für die Kinder war das Frühchen-bett und die damit verbunden frage warum einige Babys darein müssen. Spannend war auch die große Anzeigetafel die sich sekundlich änderte und Anzeigte wie viel Kinder grade auf die Welt kommen und leider auch wie viel Menschen grade sterben.

Es gibt aber auch immer beständige Bereiche wie die Druckerei, der Bienen-Raum, die Seifen-Apotheke, das Spiegellabyrinth und den Garten.

Neben der Ausstellung gibt es aber auch kleine Bastelstationen für die Kinder, wo sie z.B. mit Fimo Löffel gestalten können, Kerzen, Seife oder Tee selber herstellen können, einfach nur Malen u.v.m.
Auch ein tolles Highlight ist der Wohnwagen von Mama Muh, der zum Spielen und lesen anregt. Es ist wie ein richtiger Wohnwagen eingerichtet, sogar mit Klo und einer Rutsche.
Doch besonders begeistert waren die Kinder vom großen Kletterregel! Hier können die Kinder sich nach lust und Laune auf verschiedene Ebenen austoben. 

Auch haben wir mitbekommen das es auch Vorstellung in form von Film und Theater dort gibt, aber davon haben wir leider noch keins besucht.

Begeistert von diesen Besuch beschlossen wir den 6. Geburtstag unseren Sohn dort zu feiern.
Mit einem Preis von 160 Euro konnten wir 8 Kinder und wir Eltern daran teilnehmen. 
Es gibt verschiedene Pakete zu buchen (bitte auf der Homepage entnehmen), die u.a. eine Pädagogische Begleitung beinhalten und auch Kuchen/Trinken. 
Da kaum eine der Gäste das Museum kannten haben wir uns für das "Museum-Entdecker" Paket entschlossen. Hier wird durch eine tolle Schatzsuche das gesamte Museum erkundigt und sogar in Bereich gegangen die sonst nicht offen sind für die Besucher. Die Museum Begleitung erklärt dabei auch jeden einzelnen Bereich und die Kinder dürfen dabei natürlich auch aktive daran beteiligen, sprich auch das gezeigte Anfassen, ausprobieren usw. 
Wir hatten eine wirklich tolle Dame als Begleitung gehabt, die alles gut durch Organisiert hat, sehr geduldig war und sich komplett auf die chaotische Gruppe eingelassen hat und sie immer wieder für das neue begeistern konnte.
Auch der Geburtstagstisch und der Kuchen waren einfach nur wunderbar! 
Es war ein Geburtstag wo wir Eltern endlich mal die Füße auf den Tisch legen konnten ohne etwas machen zu müssen. 

Trotzdem gibt es ein paar kleine Punkte die ich nicht so gut fand. z.B. das es einfach recht laut und voll ist. Das man extra in den Keller muss für die Toiletten. Das Café ist recht teuer, aber dafür bekommt man auch mehr als erwartet und vor allem ist dort alles frisch und selber gemacht.



Sonntag, 22. Januar 2017

(Review) Böser Engel


Titel: Böser Engel
Autor: Timothy Carter
Seitenanzahl ca. 272

Verlag: Knaur.
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-426-50698-1






Klappentext
Ein Donnerschlag ertönte, und der Gestank nach Fliesenreiniger breitete sich aus. Wesen wie Fon Pyre riechen nicht nach Schwefel, sondern nach Reinigungsmittel. Warum, ist mir ein Rätsel.
"Du schon wieder", sagte der Dämon missmutig.

Es ist nicht leicht, ein Außenseiter zu sein - aber Stuart bleibt als einzigem schwulen Teenager in einer streng religiösen Kleinstadt wenig übrig. Immerhin ahnt das bibelfeste Volk nicht, das Stuart einem ungewöhnlichen Hobby nachgeht: Er beschwört regelmäßig einen kleinen, übellaunigen Dämon, um ihn über Gott und die Welt auszufragen. Das geht so lange gut, bis eines Tages ein Engel in der Stadt auftaucht ...



Mein Fazit dazu ... 
Auch wenn die Geschichte über die Bibel, Engel und Dämonen handelt, man wird nicht komplett mit dem Thema Religion zugetextet. Im gegenteil, es bleibt alles sehr nüchtern und lässt nur soviel von Gott und die Welt durch wie es für die Story nötig ist.
Mir gefällt es, dass die Hauptfigur ein Schwuler Teenager ist, der zwar irgendwie in der Kleinstadt angenommen wurde aber dennoch auf sein recht er selbst zu sein kämpfen muss.
Ich denke das sich jeder, auch nicht schwule, sich gut in seine Lage versetzen können.
Niedlich finde ich besonders den kleinen Dämon, der in laufe der Story eine große Entwicklung macht, in dem er einen noch mehr ans Herz weckst.
Auch die Idee von den gefallenen Engel, weshalb sie von Gott verstoßen wurden und welche Rolle sie dann auf der Erde spielen, ist wirklich interessant. Wenn man dies auf das reale Leben überträgt, ... es wäre wirklich die Lösung auf alles Böse auf der Welt.
Ich finde das Buch spannend von Anfang bis zum Ende. Es war wirklich schwer es mal aus der Hand zulegen.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Samstag, 7. Januar 2017

Schmerzliche Erinnerung

Es ist jetzt 13 Jahr her als die Katastrophe passierte, aber ich kann mich an diesen Tag erinnern als ob er gestern gewesen wäre.
Ich war noch ein kleiner Junger und mit meiner Mutter beim Einkaufen als es passierte.
Man hörte einen großen Knall. Meine Mutter hatte mich sofort an sich gedrückt, ihren Körper schützen um mich geschlungen. Alles war ungewöhnlich still. Man spürte die Ahnungslosigkeit der anderen, auch in den Augen meiner Mutter sah ich Verwirrung als ich kurz zu ihr hoch schaute. Dann hörte man die ersten tuscheln, irgendwas mit einer Bombe, der erste Gedanke den man nach einen solchen Knall vermutet. Einige gingen zum Fenster, in der Hoffnung draußen etwas zusehen. Andere taten als ob nichts wäre und fuhren mit ihren Einkauf weiter. Wieder andere blieben einfach stehen und schauten sich verwirrt um.
Meine Mutter hielt mich weiter im Arm und führte uns langsam in eine kleine Ecke vom Laden. Ich verstand den Grund in diesen Moment nicht, den es schien doch alles in Ordnung zu sein. Doch dann brach plötzlich Panik im Laden aus. Wieder ein Knall, diesmal noch lauter. So laut, dass ich nur noch ein rauschen in meinen Ohr hörte. Viele fingen plötzlich an zu schreien und die Masse rannte los. Sie rannten zu den Ausgängen, rannten andere dabei einfach um. Ich kann mich noch gut an die junge Frau erinnern, die in der Menge einfach umfiel und liegen blieb. Die anderen rannten einfach über sie hinweg und ihre kalten Augen sahen zu uns. Noch vor einigen Minuten waren diese mit Leben gefüllt und hatten uns angestrahlt als sie meine Mutter fragte ob sie weiß wo Müsli stand, dessen Marke ich inzwischen vergessen habe.
Meine Mutter jedoch blieb mit mir ganz ruhig in der Ecke stehen, ihre Augen waren fest geschlossen und obwohl ich sie nicht hören konnte, sah ich wie ihre Lippen die Worte „Alles wird gut“ bildeten.
Es war als ob wir für die anderen unsichtbar waren, niemand sah uns und rannten einfach an uns vorbei.
Ich werde niemals vergessen wie beschützt und sicher ich mich in den Armen meiner Mutter Gefühlt habe. Ein solches Gefühl der Geborgenheit habe ich danach nie mehr gespürt.
Noch am selben Abend verstarb meine Mutter im Krankenhaus. Sie wurde getroffen von Bombenteilen, an diesen Tag in diesen Einkaufsladen.
Sie hatte ihr Leben aufs spiel gesetzt um mich zu retten, denn hätte sie sich nicht so ruhig verhalten und mit mir in dieser Ecke vom Laden nicht gewartet bis der Sturm der Panik sich legte, wir wären von der Masse vermutlich ebenfalls tot getrampelt wurden, wie das junge Mädchen.





Titel: Schmerzliche Erinnerung
Datum: 05.01.2017
Sprache: Deutsch
Art: Trauer, Wut, Schmerz, Bombe, Bombenanschlag, Mutterliebe, Kind, Erinnerung, Katastrophe

Bilderquelle: Erstellt durch PicArt 

Abgeschlossen!


Dies ist eine komplett Erfundene Geschichte!