Dienstag, 30. August 2016

Die letzten Sekunden

Es war soweit. Der Anruf vom Krankenhaus war gekommen. "Ihn geht es schlechter, er musste ans Atmungsgerät. Kommen sie?" Natürlich komme ich. 
Ich hoffte so, dass er noch Lebte wenn ich komme und zugleich hatte ich Angst ihn so zusehen. 
Ich zitterte und mein Herz war ganz schwer als ich ihn sah. Er sah so fremd aus, mit dem Gerät in sein Gesicht und denn nassen Lappen auf seiner Stirn. Der Tropf ging ganz schnell, ich hörte ihn schwer Atmen, seine Augen waren geschlossen. Ich nahm seine Hand vorsichtig und streichelte ihn. 
Am liebsten hätte ich ihn gesagt "Es wird alles gut, ich liebe dich.", doch ich konnte nur leise vor mir her schlurzen. 
Irgendwann brauchte ich eine pause und wollte eine Rauchen. "Denken sie daran, vielleicht ist er nicht mehr wenn sie jetzt gehen. Überlegen sie es sich.", sprach die Schwester leise zu mir und ich schenkte ihr ein lächeln. "Er wird warten." Und ich hatte recht. Als ich zurück war, mein Gesicht ganz verquollen vom weinen, da Atmete er noch. Ich nahm wieder seine Hand, streichelte sie und küsste seine Stirn. Plötzlich sah er mich an, lächelte mir zu. Es waren nur Sekunden, aber Sekunden was mich erstrahlen ließ. Als er seine Augen wieder geschlossen hatte, Atmete er langsamer. Immer mehr brauchten seine Atemzüge, bis keine mehr kamen. 
Ganz kalt fühlte er sich an, doch ein Lächeln war noch immer auf seinen Lippen zusehen. Nun wird es ihn besser gehen. Er wird keine schmerzen mehr haben, sich nicht mehr vom Krebs quälen lassen.






Titel: Die letzten Sekunden
Datum: 29.08.2016
Art: Trauer, Schmerz, Verlust
Sprache: Deutsch

Bilderquellehttp://www.ekir.de/www/service/trauer-15981.php

Abgeschlossen

Sonntag, 28. August 2016

Sommerbad Pankow



Nach gefühlten 100 Jahren war ich auch mal wieder in ein Freibad, bietet sich schließlich an wenn man eins in der Nähe hat.

 Es handelt sich hierbei um das Sommerbad Pankow (Wolfshagener Straße 91-93, Berlin 13187), was Sommersession bedingt geöffnet hat. Letztes Jahr hatten sie wohl verkürzte Einlasszeiten, dieses Jahr ist das Bad die ganze Woche über von 9-20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist pro Erwachsenen 5,50 Euro und pro Kind 3,50 Euro. Natürlich gibt es auch Familienkarten und Co.


Ich bin so gegen 12.30 Uhr angekommen und musste fast eine Stunde warten bis ich an der Kasse war. Angeblich gab es aber ein Stromausfall weshalb es solange gedauert hat. Das lange warten und die Hitze macht bekanntlich einige Menschen aggressiv, so konnte man bald eine Prügelei beobachten. Die Security war schnell Vorort und der Konflikt konnte rasch gelöst werden. Später sah ich auch, wie die Hinteren Tore des Bad verschlossen wurden, so dass sich keiner mehr anstellen konnte. Das Bad hatte wohl seine Kapazitäten erreicht.
Endlich drin, wirkte es eigentlich gar nicht voll. Es gab eine große Grünfläche und somit genug platz, auch so das man keinen bedrängen konnte, Auch Schatten und Sonnenplätzen waren frei wählbar.
Jedoch waren die Becken sehr voll und laut. Meiner Meinung nach zu klein für die Menge an Menschen die auf den Liegeplätzen platz haben. Um die Becken selber lagen auch Familien mit ihren Decken und Co., dass wirkt nicht grade Hygienisch, besonders wenn sie ihr Essen da verbreiten.
Auch unschön finde ich, wenn Leute mit ihren Alltagskleidung ins Becken gehen, aber sowas hat man leider überall.

Die Becken Aufteilung selber gefiel mir aber gut.
Es bietet ein Kinderbecken, ein Sprungbecken, 50m Becken, drei verschiedene Wasserrutschen und Stömungskanal. Also eigentlich für alle was dabei.


Leider ist das drumherum nicht mehr so schön. Die alte Tribüne ist seit Jahren gesperrt und baufällig, die Umkleidekabinen eher siffig, Toiletten waren zwar unsauber aber okay. Schade ist es auch das die alten Imbissbuden geschlossen sind + Terrasse. Vor den alten Buden wurden Holzhütten gebaut wo nun der Verkauf von Speisen und Bade Zubehör stattfinden. Die Preise für essen, trinken und Co. ist zwar teuer, aber nicht anders wie bei anderen Freibäder.

 Im ganzen fand ich den Besuch recht nett, aber dieses laute und die menge an Menschen bin ich einfach nicht gewöhnt. Vermutlich wäre ein weiterer Besuch für mich eher was an ruhigeren Tagen.


Samstag, 27. August 2016

Elektrische Gesichtsreinigungsbürste

Am 25. August 2016 (in online Shop sogar früher) konnte man bei Lidl für 15,99 Euro die elektrische Gesichtsreinigungsbürste von Silvercrest kaufen. Für eine Gesichtsreinigungsbürste ist der Preis recht günstig, da war ich etwas skeptisch, ob sie auch hält was versprochen wird.
Zu kaufen gab es die Gesichtsreinigungsbürste in zwei Farben, lila (für normale und Mischhaut) und Mint (für Mischhaut). 
Auch wenn ich eher eine Mischhaut habe, habe ich mir die Lila variante ausgesucht. Persönlich fand ich ja, das die Gesichtsreinigungsürste eher unhandlich aussieht, aber sie lag eigentlich recht bequem in der Hand. Die Bedienung ist auch einfach und schnell zu verstehen. 
Es gibt 6 Reinigungs- und 3 Massagevibrationsstufen  (Anti-Aging-Effekt), so dass man sich selbst aussuchen kann was einen gefällt. Weiche abgerundete Silikon-Noppen sorgen nicht nur für eine gründliche und vitalisierende Reinung, sondern auch für ein angenehmes Gefühl auf der Haut.
Was mir auch gefällt ist, dass es nach einer Minute für eine Sekunde Stoppt, so dass man jeden Tag sein Gesicht gleichlang behandeln kann.
Zum Duschen kann man die Gesichtsreinigungsbürste auch verwenden, dass habe ich aber noch nicht ausprobiert. 
Da es keine spezielle Produkte zu Kombination mit der Gesichtesreinigungsbürste gibt, habe ich meine gewohnte Reinigungsmousse verwendet. Schon bei der ersten Anwendung fühlte sich meine Haut viel glatter und weicher an. Nach einer Woche hatte ich das Gefühl das sich mein Hautbild verfeinert hat. Überrascht war ich auch, das obwohl ich mein Make-Up immer gründlich mit einen Wattepad entfernt habe, sich trotzdem noch Rückstände auf der Bürste angefunden hat. 

Ich bin wirklich zufrieden mit der Gesichtsreinigungsbürste und habe sogar mehr bekommen als erwartet.


Mittwoch, 24. August 2016

Meine Haustiere

Kommen wir zum zweiten Teil von Lulus Event-Woche "Tierische Freunde/Begleiter".

Dies ist wieder einmal eine gute Gelegenheit meine Haustiere vorzustellen. Wer mir auf Instagram folgt, kennt schon mal einige Fotos von ihnen, aber noch nicht welche Geschichten hinter den Tieren steckt.


Dies sind meine zwei alten Damen Ninchen (links) und Nena (rechts), die schon stolze 7 Jahre alt sind.
Bekommen habe ich sie, als sie noch ganz klein waren und grade mal so alt waren um von ihrer Mama weg zu dürfen. Die beiden haben sich sofort verstanden und sind heute noch unzertrennlich, dabei ist ihr Charakter sehr unterschiedlich. Nena ist nämlich recht ängstlich und Menschen gebunden. Ninchen hat von nichts Angst und den Mensch braucht sie eher weniger.
Beide sind sie aber sehr ruhig und gelassen, nichts bringt sie aus der Ruhe.



Die süße Pepe hat schon über 6 Jahre auf dem buckel und ich haben sie erst seit diesem Jahr.
Leider war ihr vorheriges Leben nicht sehr schön, denn sie war nur im Käfig gefangen. Ihr Partner ist vor einem Jahr verstorben und seit dem war sie auch allein. Vergeblich hat sie dann immer wieder nach einem Artgenossen geschrien, womit sie ihre Vorbesitzer sehr auf die Nerven ging.
Ich selbst hab sie noch nicht laut erlebt, manchmal zweifel ich sogar ob sie überhaupt piepsen kann. (Natürlich kann sie piepsen, aber man hört sie kaum.)
Nachdem ich Pepe bekommen habe, habe ich sofort einen Artgenossen für sie besorgt. Er heißt Diego und ist etwa 3 Jahre alt. Sein Vorbesitzer hatte ihn selbst vor ein paar Monaten aufgenommen und konnte nicht viel über ihn sagen. Bei ihn war er wohl sehr aggressiv und verstand sich nicht mit den vorhandenen Schwarm.
Er und Pepe haben sich sofort verstanden, er sorgt sich regelrecht um sie. Ständig fordert er sie auf zum fliegen, wo sie Anfangs ständig abgestürzt ist, aber inzwischen gut 1-2 Runden im Zimmer schafft. Landet sie mal nicht auf den Käfig, passt er auf sie auf und macht uns Menschen mit lauten Geschrei aufmerksam. Beide sind leider nicht Handzahm, obwohl Pepe sofort zu mir kommt wenn sie abstürzt und auf die Hand klettert, Aber ich finde Vögel müssen nicht Handzahm sein, ich bin glücklich wie sich beide in den paar Monaten wo ich sie habe, sich entwickelt haben.

Desweiteren besitze ich als Haustiere noch ein paar Fische und Achatschnecken, doch über ihnen gibt es nicht viel zu erzählen. Die Fische schwimmen halb den ganzen Tag vor sich hin und die Schnecken schleimen fröhlich alles voll.

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